Tiergestützte Trauerbegleitung

Wir haben an den Verein LAIKA - Trost auf vier Pfoten 4.000 Euro für ihre pädagogische und psychosoziale Arbeit gespendet und damit dem Verein ermöglicht, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auszubilden, um Kindern und Jugendlichen auf dem Gnadenhof „Sentana“ tiergestützte Trauerbegleitung zu bieten.

Der Verein LAIKA – Trost auf vier Pfoten wurde 2015 von Ingrid Littmann gegründet. Die Diplom-Pädagogin verfügt über langjährige berufliche Erfahrung in der Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen und hat den kleinen Verein kontinuierlich weiterentwickelt. Die tiergestützte Trauerbegleitung auf einem Gnadenhof ist ein erstmaliges Pilotprojekt. Die Tiere des Vereins, wie z.B. die Hunde Kanela und Joker, wirken durch ihr lebendiges Wesen kommunikationsfördernd und helfen den jungen Menschen, leichter ihre Gefühle zu äußern.  Im Kontakt mit den Tieren und der Natur, in der Gemeinschaft, durch Rituale und Spiele, kann die Trauer behutsam Ausdruck finden. Neben Gruppenangeboten gibt es auch Einzelberatungen; engagierte Ehrenamtliche unterstützen dabei die Arbeit des Vereins.

„In diesem Jahr haben bereits 45 Kinder an unseren Angeboten teilgenommen“, so Ingrid Littmann. „An diesem friedlichen Ort mitten in der Natur sind die Tiere die Brücke, damit sich die Kinder öffnen können.“ Susanne Jaene, die ebenfalls im Vorstand des Vereins ist, betont: „Dabei ist uns wichtig, das Gesunde zu stärken und neue Kräfte zu entfalten. Das kann das Malen mit Naturfarben oder das Versorgen der Kaninchen sein. Hier finden sie Kinder, die gleiches erlebt haben.“

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Volksbank Stiftung dazu beitragen, dieses wichtige Angebot für Kinder hier auf dem Mensch-Tier-Begegnungshof zu ermöglichen“, betont Reinhold Frieling, Vorstandsmitglied der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. „Die Trauerbegleitung mit Tieren hilft den Kindern in starken Belastungssituationen, Trost und Wärme zu erleben. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne.“

Carina Bäumker, Volksbank-Geschäftsstellenleiterin am Kesselbrink, war ebenfalls beeindruckt: „In der geschützten Atmosphäre des Tipis erfahren die Kinder viel Ruhe und Geborgenheit.“